Sie haben tolle Ideen, was Sie anders, besser oder Neues machen möchten? Wissen Sie schon, wie Sie die Ideen auch umzusetzen können? Vielleicht haben Sie so viele Ideen, dass Sie in Ihren sonstigen Tätigkeiten gehemmt werden? Vielleicht stürzen Sie sich auch sofort auf die Umsetzung von Ideen und lassen Ihre anderen Aufgaben (links) liegen. 

Gute Ideen sind wertvoll, aber manchmal können sie auch zu einem Stolperstein werden. Aus diesem Grund gibt Ihnen das ZETTELRAUM-Team heute Tipps für den Umgang mit Ideen.

Zunächst gilt, dass man so viele Ideen wie möglich behalten sollte. Dazu bietet sich an, die Ideen schriftlich und in ganzen Sätzen zu fixieren. Das hat den Vorteil, dass man bereits zu diesem Zeitpunkt der Idee – die ja zunächst nur ein Gedanke ist – eine gewisse Klarheit gibt. Eine Verschriftlichung schafft zudem ein Maß an Verbindlichkeit. 

Und dann kommt der entscheidende Schritt: die Idee muss bewertet werden, damit Sie festlegen können, wie Sie mit ihr umgehen sollten.

Es gibt fünf verschiedene Arten von Ideen 

1. Ideen, die man nicht sofort greifen kann, die vage sind oder anders ausgedrückt, die man keinem aktuellen Projekt zuordnen kann, sammelt man am besten in einem Ideenbuch, in einer Ideenbox oder auf Karteikarten.

2. Ideen, die auf der Stelle für Ihre Tätigkeiten wichtig sind oder helfen, greifen Sie selbstverständlich direkt auf.

3. Ideen, die für das Erreichen eines bereits formulierten Ziels wichtig sind, aber später erst umgesetzt werden können, archiviert man. Das natürlich so, dass man zum richtigen Zeitpunkt auch Zugriff hat.

4. Ideen, die auf der Stelle wichtig sind oder helfen, aber die Struktur Ihrer Arbeitsabläufe betreffen, sammeln Sie zunächst. Dann führen Sie die Änderungen nach und nach ein. Am besten kommt immer etwas Neues hinzu, wenn sich beim vorherigen Schritt schon eine gewisse Routine eingestellt hat.

5. Am wichtigsten sind Ideen, die das bisherige Lebensziel oder andere sehr wichtige Ziele komplett verändern können. Diese Ideen sollten unbedingt einen Projektstatus erhalten, damit man sie nicht aus den Augen verliert. Dann legt man einen regelmäßigen und realistischen Zeitrahmen fest, in dem man an der Idee weiter arbeitet. Hierbei ist entscheidend, dass man die Zeitpunkte so konkret wie möglich terminiert und die festgelegte Dauer unbedingt einhält.

Box oder Buch?

Schaffen Sie eine geeignete Möglichkeit, Ihre Ideen zu sammeln. In den meisten Fällen ist das eine Art Ideenbuch oder ein Ideenordner auf Ihrem Rechner.

Es kann aber auch nützlich sein, die Ideen strukturiert in einem Themen-Ordner (zum Beispiel Marketing oder Mitarbeiter) abzulegen.

Wenn Sie sehr viele Ideen „produzieren” und diese Sie in Ihren sonstigen Tätigkeiten einschränken, gibt es auch die Möglichkeit einer (virtuellen) Ideenbox für vage Ideen. Dort kommen alle ausformulierten Gedanken unsortiert hinein und in regelmäßigen (nicht zu kurzen) Abständen wird die Box geöffnet, damit Sie überprüfen können, ob sich am Status der Idee – also an der Bewertung – etwas geändert hat.

Vielleicht laden Sie dann auch andere zu einer Ideenparty ein?