In der Gründungsphase gibt es viel zu beachten und zu überlegen. Angefangen vom Standort über die Preisgestaltung bis zum Marketing haben Gründerinnen mit vielen unterschiedlichen Themen zu tun, die meist mit der eigenen Profession nichts oder nur wenig zu tun haben. 

Dabei gerät dann oft ein Thema aus dem Blick, das viele Gründerinnen gerne erst einmal weit von sich weg schieben, nämlich: welche Versicherungen brauche ich als Selbstständige?

Je nach Rechtsform des Unternehmens, Tätigkeit, Branche etc. kann der Versicherungsbedarf ganz unterschiedlich aussehen.

Einerseits geht es um die Frage, welche Versicherungen für die persönliche Absicherung notwendig und sinnvoll sind. Krankheit? Berufsunfähigkeit? Unfall? Pflege? Rente? …

Darüber hinaus kann eine Berufshaftpflichtversicherung für die selbstständige Tätigkeit sinnvoll sein. Für manche Berufsgruppen wie beispielsweise Steuerberater oder Rechtsanwälte ist diese sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Jede Gründerin muss sich zuerst fragen, welche Risiken besonders existenzbedrohend sein können. Diese Risiken sollten mit hoher Priorität versichert werden. Letztendlich liegt in jeder Selbstständigkeit ein Risiko, das sich niemals vollständig absichern lässt.

Wichtig ist, das Thema Versicherungen frühzeitig in der Gründungsphase zu berücksichtigen. Ansonsten kann es passieren, dass plötzlich unerwartet hohe Versicherungskosten den schön ausgearbeiteten Business Plan zunichte machen.

Der Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V. (VGSD) bietet am 11. Juli 2017 eine kostenfreie Telko zu diesem Thema an. Weitere Informationen gibt es hier: https://www.vgsd.de/meetup/experten-telko-welche-versicherungen-brauche-ich-als-selbststaendiger-3/

Auch sonst bietet der VGSD auf seiner Website www.vgsd.de viele interessante Informationen für Gründer und Selbstständige. Einfach mal rein schauen!